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Claudia Kohde-Kilsch (* 11.
Dezember 1963 in Saarbrücken) ist eine ehemalige deutsche Tennisspielerin.
Im September 1985 erreichte sie mit Rang vier der Weltrangliste ihre höchste
Platzierung und war damit eine der erfolgreichsten deutschen
Tennisspielerinnen. In der Doppelweltrangliste belegte sie mit Helena Sukova
sogar Platz zwei hinter Martina Navratilova/Pam Shriver. Im Doppel zählte
sie, zumeist mit Helena Sukova, zur absoluten Weltspitze. Sie gewann bei den
Olympischen Spielen 1988 in Seoul im Doppel mit Steffi Graf die
Bronzemedaille. Außerdem erkämpfte sie 1987 für Deutschland den ersten
Gewinn des Federation Cup, wieder an der Seite von Steffi Graf im Doppel.
Kohde-Kilsch gewann mit Helena Sukova zwischen 1983 und 1987 neunzehn
Doppelturniere, darunter Wimbledon und die US Open. Einzelsiege errang sie
danach bei Grand-Prix-Turnieren in Birmingham 1988 und Kitzbühel 1990. Nach
vielen Verletzungen zog sich Claudia Kohde-Kilsch Mitte der 1990er Jahre
mehr und mehr von der Profi-Tour zurück und konzentrierte sich auf die
Tennis-Bundesliga der Damen, wo sie mit ihrem Verein Blau-Weiß Saarlouis
auch mehrmals Deutsche Mannschaftsmeisterin wurde.
Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem Sänger und Produzenten Chris Bennett, und
ihrem Sohn im Saarland. Zusammen mit ihrem Mann betreibt sie den Musikverlag
und die Produktionsfirma CeKay-music, inklusive eigenem Tonstudio. Claudia
Kohde-Kilsch hat sich auch sich als Botschafterin für die
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung in Deutschland
engagiert und hat den Text zur offiziellen WM-Hymne "There is a dream (Wir
haben einen Traum)" beigesteuert, der von Amy Elaine gesungen wird.
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Kohde-Kilsch. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand:
24. September 2007, 14:52 UTC. URL:
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(Abgerufen: 15. Februar 2008, 08:35 UTC)
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