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Formel-1-Grand-Prix |
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Erster Grand Prix |
Frankreich
1954 |
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Letzter Grand Prix |
Italien
1955 |
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Formel-1-Teams |
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1954 - 1955 Mercedes-Benz |
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Formel-1-Statistik |
| Rennen |
Poles |
Podien |
Siege |
| 11 |
0 |
2 |
0 |
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Schnellste Runden |
1 |
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Führungsrunden |
18 Runden über 15,676 km |
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WM-Titel |
- |
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WM-Punkte |
17 |
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Karl Kling (* 16. September
1910 in Gießen; † 18. März 2003 in Gaienhofen am Bodensee) war ein deutscher
Rennfahrer.
Karl Kling war ein beachteter Pilot, der zeit seiner Karriere das Pech
hatte, im Schatten besserer Fahrer zu stehen.
1936 stieß er zum Mercedes-Team, und obwohl er durchaus beachtliche
Rundenzeiten bei Probefahrten erreichte, musste er in der
Herstellungsabteilung arbeiten. Der Rennleiter Alfred Neubauer hatte u. a.
mit Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitsch und Hermann Lang genug
erstklassige Rennfahrer.
So dauerte es bis nach 1945, bis er selbst zum Steuer eines Rennwagens
greifen durfte, zunächst mit BMW und Veritas bei Rennen in Deutschland, da
die Deutschen 1945 bis 1949 von der Teilnahme an internationalen Rennen
ausgeschlossen waren. Kling wurde mit seinem Veritas Deutscher
Sportwagenmeister in der Klasse der 2-Liter-Sportwagen (der damals größten
Sportwagen-Klasse) 1948 und 1949.
1951 stieß er zum Mercedes-Sportwagenteam und konnte 1952 mit dem Sieg bei
der Carrera Panamericana quer durch Mexiko nach einer 19 Stunden dauernden
Tortur und dem zweiten Platz bei der Mille Miglia beachtliche Erfolge
erzielen. Er wurde zum deutschen Sportler des Jahres 1952 gewählt, als
erster Autorennfahrer. 1953 musste er nach einem Trainingsunfall pausieren.
In der Formel-1-Saison 1954 war er Teil des neu gegründeten
Mercedes-Formel-1-Teams, konnte sich jedoch gegen seinen Teamkollegen Juan
Manuel Fangio nicht durchsetzen. Immerhin erreichte er einen zweiten Platz
beim GP von Frankreich in Reims. Ein ähnliches Bild gab es in der Saison
1955, wo Fangio und Stirling Moss dominierten. Beim Vierfacherfolg der
Silberpfeile beim GP von Großbritannien stand er als Dritter ein zweites Mal
auf dem Podest.
Ende 1955 zog sich Mercedes aus der Formel 1 zurück, Rennleiter Alfred
Neubauer ging in Pension und Kling wurde sein Nachfolger. Unter Kling als
Rennleiter gewann Mercedes zu Beginn der 1960er-Jahre eine Reihe
internationaler Rallyes (z. B. Monte Carlo 1960, Akropolis 1960, 1000 Seen
1961, Sofia-Lüttich-Sofia 1962 und 1963, Großer Straßenpreis von Argentinien
1961 bis 1964) und stellte den Rallye-Europameister 1960 (Walter Schock) und
1962 (Eugen Böhringer) - zu einer Zeit, als es noch keine Rallye-WM gab.
Kling selbst bestritt noch kleinere Rennen, seine letzten beiden Siege waren
1959 „Marathon-Rallye Mediterranee – Le Cap“ und 1961 die „Rallye
Algier-Zentralafrika-Algier“.
1968 ging Karl Kling in den Ruhestand und lebte in seinem Haus im
Gaienhofener Ortsteil Hemmenhofen am Bodensee, wo er 2003 starb.
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Dieser Artikel
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Februar 2008, 22:44 UTC. URL:
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(Abgerufen: 22. März 2008, 17:48 UTC) |
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