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  Reiner Klimke
   

Reiner Klimke (* 14. Januar 1936 in Münster; † 17. August 1999 ebenda) war ein erfolgreicher deutscher Dressurreiter und Politiker (CDU).

Bei den Olympischen Spielen gewann er insgesamt sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen. Sechsmal wurde er Weltmeister, elfmal Europameister. Bei den Olympischen Spielen 1988 war er bei der Eröffnungsfeier Fahnenträger der Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Sein erfolgreichstes und wohl bekanntestes Pferd war Ahlerich, mit dem er Olympiasiege, Welt- und Europameisterschaften und sieben Deutsche Meisterschaften erringen konnte.

1986 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Münster ernannt. Er ist Vater von Ingrid Klimke.

Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur 1955 studierte er Rechts- und Staatswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, promovierte 1959 zum Dr. jur. und arbeitete anschließend als selbständiger Rechtsanwalt und Notar. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Burschenschaft der Pflüger Halle zu Münster, der er sein Leben lang eng verbunden blieb.



Partei und Abgeordneter
Bereits seit 1950 war er Mitglied der CDU. Dem Landtag von Nordrhein-Westfalen gehörte er vom 31. Mai 1990 bis 31. Mai 1995 an. Dort war er stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses.


Letzte Jahre
Bis zu seinem Tod arbeitete Klimke an einem anlässlich der olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney geplanten Comeback. Am 17. August 1999 erlag Klimke im Alter von 63 Jahren den Folgen seines zweiten Herzinfarktes.[1]



Größte Erfolge
Olympische Spiele
1964 in Tokio: Goldmedaille Mannschaft, Einzelwertung 6. auf Dux
1968 in Mexiko-Stadt: Goldmedaille Mannschaft, Bronzemedaille Einzel auf Dux
1976 in Montreal: Goldmedaille Mannschaft, Bronzemedaille Einzel auf Mehmed
1984 in Los Angeles: Goldmedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Ahlerich
1988 in Seoul: Goldmedaille Mannschaft, Einzelwertung 7. auf Ahlerich

Weltmeisterschaft
1966 in Bern: Goldmedaille Mannschaft, Bronzemedaille Einzel auf Dux
1974 in Kopenhagen: Goldmedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Mehmed
1982 in Lausanne: Goldmedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Ahlerich
1986 in Cedar Valley: Goldmedaille Mannschaft Einzelwertung 4. auf Pascal

Europameisterschaft
1965 in Kopenhagen: Goldmedaille Mannschaft, Silbermedaille Einzel auf Arcadius
1967 in Aachen: Goldmedaille Mannschaft, Silbermedaille Einzel auf Dux
1969 in Wolfsburg: Goldmedaille Mannschaft, Einzelwertung 4. auf Dux
1971 in Wolfsburg: Goldmedaille Mannschaft auf Mehmed
1973 in Aachen: Goldmedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Mehmed
1981 in Laxenburg: Goldmedaille Mannschaft auf Ahlerich
1983 in Aachen: Goldmedaille Mannschaft, Silbermedaille Einzel auf Ahlerich
1985 in Kopenhagen: Goldmedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Ahlerich

weitere
neunmal Deutscher Meister (1967 auf Dux, 1978 auf Mehmed, 1981, 1983, 1984, 1985, 1986, 1988 auf Ahlerich)

Verschiedenes
In Münster wird der Reiner-Klimke-Preis als Ehrenamtspreis für Münsters Sportvereine verliehen.


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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Reiner Klimke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Artikel Reiner Klimke. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. März 2008, 12:20 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reiner_Klimke&oldid=43688181 (Abgerufen: 4. April 2008, 13:16 UTC)