|
|
Andre Kirk Agassi (* 29. April
1970 in Las Vegas, Nevada) ist ein ehemaliger US-amerikanischer
Tennisspieler. In seiner 21 Jahre andauernden Karriere gewann Agassi 60
Einzelturniere, darunter insgesamt 8 Grand-Slam-Turniere.
Als einer von fünf Spielern in der Tennisgeschichte konnte Agassi dabei alle
vier Grand-Slam-Turniere im Verlauf seiner Karriere mindestens einmal
gewinnen. Zudem errang er 1996 die olympische Goldmedaille im Einzel und
führte die USA zu drei Daviscup-Siegen. Aufgrund dieser Erfolge gilt Agassi
als einer der dominantesten Spieler der 90er und frühen 2000er Jahre.
Oftmals wird er auch als einer der besten Tennisspieler aller Zeiten
aufgeführt.
Tenniskarriere
Jugendzeit (1970–1986)
Agassi wurde bereits in seinen jungen Jahren von seinem Vater Emmanuel
Agassi, der ein berühmter iranischer Boxer war, auf eine spätere
Tenniskarriere vorbereitet. So sorgte der zweifache Olympiateilnehmer (1948
und 1952 im Boxen) dafür, dass Agassi schon früh mit Tennislegenden wie
Jimmy Connors und Roscoe Tanner trainieren konnte. Mit 13 Jahren wurde
Agassi in die Tennisakademie von Nick Bollettieri in Florida aufgenommen. So
wurde das junge Tennistalent schon früh in der Öffentlichkeit als kommender
Tennisstar bekannt gemacht. Bereits in der Akademie legte sich Agassi ein
Rebellenimage zu, durch das er in seinen ersten Profijahren weltbekannt
wurde. So wurde er vor allem für seine langen, wilden Haare bekannt und für
seine Vorliebe, bunte und schrille Spielbekleidungen bei Turnieren zu
tragen. Bereits im Alter von 15 Jahren verließ Agassi 1986 schließlich die
Akademie, um der Profitour beizutreten.
Rebellenimage und erste Erfolge (1986–1991)
Sein erstes Match auf der Profitour konnte Agassi im Februar 1986 gegen den
Amerikaner John Austin gewinnen. Im weiteren Saisonverlauf konnte er unter
anderem bei einem Turnier in Stratton Mountain das Viertelfinale erreichen.
Er beendete seine erste Saison als Profi auf Platz 91 der Weltrangliste.
1987 konnte Agassi zum Abschluss der Saison seinen ersten Profititel in
Itaparica in Brasilien gewinnen. Schon zuvor hatte der Amerikaner einige
Viertelfinal- und Halbfinal-, sowie eine Endspielteilnahme vorweisen können.
So beendete er die Saison auf Platz 25 der Weltrangliste.
In der Saison 1988 gelangen Agassi auch erstmals nennenswerte Erfolge bei
wichtigen Turnieren. So konnte er bei den French Open und US Open jeweils
das Turnierhalbfinale erreichen und damit den endgültigen Sprung unter die
besten Spieler der Welt schaffen. Er beendete das Jahr durch insgesamt sechs
Turniersiege auf Platz 3 der Weltrangliste, sorgte mit seinem ausgeprägten
Rebellenimage aber weiter für Aufsehen. In der Folge verzichtete er ab der
Saison 1988 für drei Jahre auf die Teilnahme am prestigeträchtigen Turnier
in Wimbledon. Nach außen kritisierte er die feste Kleiderordnung des
traditionsbewussten Turnieres. Es wurde aber auch offen angezweifelt, ob
Agassis Spielweise für den schnellen Rasen der British Open überhaupt
geeignet wäre.
In der Saison 1989 wurde Agassis Aufstieg an die Spitze des Welttennis'
erstmals gebremst. So konnte der Amerikaner erst im Oktober des Jahres
seinen ersten Saisontitel gewinnen und scheiterte bei den French Open im
gleichen Jahr bereits in der dritten Runde. Bei den US Open spielte sich
Agassi dagegen erneut ins Halbfinale vor, wo er wieder Ivan Lendl unterlegen
war. In der Weltrangliste rutschte Agassi auf Platz 7 ab. Die Saison 1990
brachte den Amerikaner wieder weiter nach vorne: So konnte er bei den French
Open erstmals das Finale bei einem Grand-Slam-Turnier in Paris erreichen. Im
Endspiel musste er sich allerdings Andrés Gómez geschlagen geben. Auch bei
den US Open spielte sich Agassi ins Endspiel vor, diesmal war er seinem
jungen Landsmann Pete Sampras unterlegen. Die Niederlage bildete den Auftakt
für die jahrelange medienwirksame Rivalität, die sich Agassi und Sampras auf
und neben den Tennisplätzen bieten würden. Zu Saisonende gelangen Agassi
noch einmal zwei große Erfolge, der Gewinn des Davis Cup mit der
amerikanischen Mannschaft, sowie der Sieg bei der saisonabschließenden
Weltmeisterschaft im Finale gegen Stefan Edberg. Diese Erfolge sorgten
dafür, dass Agassi die Saison 1990 mit insgesamt vier Titeln auf Platz 4 der
Weltrangliste beendete.
In der Saison 1991 musste Agassi seine dritte Niederlage in einem
Grand-Slam-Finale hinnehmen: In seinem zweiten French-Open-Finale war er
diesmal Jim Courier unterlegen. In der Folge entschied sich Agassi dazu,
erstmals seit drei Jahren auch beim Turnier in Wimbledon anzutreten. In
traditioneller weißer Spielbekleidung spielte sich Agassi bis in die
Viertelfinalphase des Turniers vor. Die zweite Saisonhälfte verlief weniger
erfolgreich für den Amerikaner, der dabei im Daviscup-Finale diesmal
unterlegen war und auch bei der Weltmeisterschaft im Halbfinale scheiterte.
Zwei Saisonsiege reichten nur knapp für das Verbleiben in der Top-Ten der
Weltrangliste auf Platz 10.
Durchbruch und Etablierung in der Weltspitze (1992–1996)
Die Saison 1992 sollte den endgültigen Durchbruch für den mittlerweile
21-jährigen Agassi bringen. Nach mäßigem ersten Saisondrittel scheiterte
Agassi bei den French Open diesmal im Halbfinale an Courier. In Wimbledon
dagegen spielte sich Agassi mit Siegen gegen ehemalige Titelträger wie Boris
Becker und John McEnroe ins Finale des Turnieres vor. Dort konnte er den
Kroaten Goran Ivanisevic in fünf Sätzen für den ersten Grand-Slam-Titel
seiner Karriere bezwingen. Bei den US Open war Agassi dagegen im
Viertelfinale wieder einmal seinem Landsmann Courier unterlegen. Im Dezember
gelang Agassi allerdings der zweite Daviscup-Sieg mit der amerikanischen
Mannschaft. In der Weltrangliste konnte sich Agassi durch insgesamt drei
Saisontitel um einen Platz auf Position 9 zum Saisonende verbessern.
Statt der erwarteten weiteren Steigerung brachte die Saison 1993 für Agassi
vor allem Verletzungssorgen und relativ frühe Niederlagen bei den wichtigen
Turnieren. So konnte Agassi in diesem Jahr nicht an den French Open
teilnehmen und scheiterte in Wimbledon im Viertelfinale an Pete Sampras. Bei
den US Open verlor Agassi bereits in der ersten Runde, bevor er sich im
Winter einer Handgelenksoperation unterziehen musste. Zwei Saisontitel im
Frühjahr sorgten dafür, dass der Amerikaner die Saison noch unter den besten
dreißig Spielern auf Platz 24 der Weltrangliste beendete.
Nach einem guten Saisonstart im Jahr 1994 mit seinem ersten Turniersieg seit
einem Jahr in Scottsdale und einer Finalteilnahme in Miami musste sich
Agassi sowohl bei den French Open als auch in Wimbledon in der ersten
Turnierwoche geschlagen geben. In der Hardcourtsommersaison gelang ihm
allerdings ein gelungenes Comeback mit seinem zweiten Saisontitel in
Toronto. Bei den US Open trat er dennoch als ungesetzter Spieler an und
konnte im Finale des Turnieres den Deutschen Michael Stich bezwingen. Bei
seinem zweiten Grand-Slam-Titel war Agassi der erste Spieler, der die US
Open als ungesetzter Teilnehmer gewinnen konnte. Seine Saisontitel vier und
fünf brachten Agassi zum Saisonende auf Platz 2 der Weltrangliste, seiner
bisher höchsten Position in der Wertung.
Die Saison 1995 sollte Agassi noch weiter nach vorne bringen. Für Aufsehen
sorgte seine Entscheidung sich sein bisheriges Markenzeichen, die langen
Haare, abzurasieren. Zu Beginn des Jahres nahm Agassi erstmals in seiner
Karriere an den Australian Open teil und konnte diese auf Anhieb im Finale
gegen Pete Sampras gewinnen. Im Verlaufe der Saison erlebte die Rivalität
zwischen Agassi und Sampras ihren Höhepunkt. Bei insgesamt 5 Turnierfinals
traten die beiden Amerikaner gegeneinander an und Agassi konnte drei dieser
Spiele für sich entscheiden. So konnte er im April 1995 erstmals die
Tennis-Weltrangliste anführen. Bei den French Open und in Wimbledon musste
sich Agassi dagegen zweimal überraschend vor der Finalphase geschlagen
geben. Rechtzeitig zur amerikanischen Hardcourtsaison und den US Open nahm
das Duell zwischen Agassi und Sampras noch einmal an Intensität zu. Agassi
galt als Turnierfavorit beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, nachdem
er seine vier Vorbereitungsturniere auf die amerikanischen Meisterschaften
allesamt hatte gewinnen können und mit einer Siegesserie von 20 Spielen bei
den US Open antrat. Sampras dagegen hatte nach seinem Turniersieg in
Wimbledon nur ein weiteres Turnierfinale erreichen können und dieses gegen
Agassi in Montreal verloren. Wie von der Öffentlichkeit erhofft, spielten
sich Agassi und Sampras relativ problemlos ins Finale der US Open vor.
Einzig Agassi musste in seinem Zweitrundenmatch gegen den Spanier Alex
Corretja über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. In einem engen Spiel
konnte Sampras schließlich mit 6:4, 6:3, 4:6 und 7:5 triumphieren. Erst im
Oktober griff Agassi wieder in das Turniergeschehen ein und verlor im
November auch die Weltranglistenspitze wieder an Sampras.
In der Saison 1996 konnte Agassi seinem Landsmann Sampras nicht erneut die
erhoffte Konkurrenz bieten. Agassi erreichte im Saisonverlauf zwar bei den
Australian Open und US Open das Halbfinale, musste sich in beiden Spielen
jedoch Michael Chang geschlagen geben. Mit insgesamt 3 Saisontiteln beendete
Agassi die Saison auf Platz 8 der Weltrangliste. Bei den Olympischen Spielen
in Atlanta gelang dem Amerikaner sein größter Saisonerfolg mit dem Gewinn
der olympischen Goldmedaille gegen den Spanier Sergi Bruguera.
Absturz und Comeback (1997–1999)
Die Saison 1997 bildete den Tiefpunkt in der Karriere von Andre Agassi.
Nachdem er bei den Australian Open aufgrund einer erneuten
Handgelenksverletzung nicht antreten konnte, erreichte er in San Jose das
Halbfinale. Es sollte bis zu den US Open im August dauern, dass Agassi
wieder drei Matches in Folge gewinnen konnte. Dazwischen lagen insgesamt
sieben Erstrundenniederlagen, bei den French Open und in Wimbledon konnte
Agassi dagegen nicht antreten. Mehr als sein Auftreten auf dem Tennisplatz
sorgte seine turbulente Ehe mit der Schauspielerin Brooke Shields für
Aufsehen. Nach einem Achtelfinalaus bei den US Open stürzte Agassi aus den
Top-100 der Weltrangliste und musste im November an zwei Turnieren der
unterklassigen Challenger-Kategorie teilnehmen, um sich mit einem
Turniersieg und einer Finalteilnahme von Platz 141 wieder langsam nach vorne
zu arbeiten.
Zur Saison 1998 begann sich Agassi wieder vollständig seiner Tenniskarriere
zu widmen. So begann er mit einem konsequenten Fitnessprogramm. Auch sein
Verhalten auf dem Platz stellte Agassi nach und nach um und wurde so in den
folgenden Jahren zu einem Vorbild für jüngere Spieler. Diese Umstellungen
sollten sich relativ schnell auszahlen, bereits im Januar 1998 erreichte
Agassi wieder ein Halbfinale auf der ATP-Tour und das Achtelfinale bei den
Australian Open. Im Februar in San Jose gelang Agassi wieder ein Turniersieg
der höchsten Kategorie. Bei den weiteren drei Grand-Slam-Turnieren blieb
Agassi zwar erst einmal erfolglos, aber mit insgesamt fünf Saisontiteln
spielte sich der Amerikaner in die Top-Ten der Weltrangliste zurück, wo er
die Saison auf Platz 6 beendete.
Die folgende Saison 1999 sollte nicht nur das erfolgreichste Jahr in der
Karriere von Andre Agassi werden, er sollte mit seinen Erfolgen in dieser
Saison auch Tennisgeschichte schreiben. So gelang Agassi im Juni des Jahres
bei seiner dritten Finalteilnahme sein erster Sieg bei den French Open in
Paris. Im Endspiel hatte er den Ukrainer Andrei Medwedew nach einem
Zweisatzrückstand noch bezwungen. Damit wurde Agassi der erst fünfte
Tennisspieler der Geschichte, der alle Grand-Slam-Turniere in seiner
Karriere mindestens einmal gewinnen konnte. Doch auch im Anschluss in
Wimbledon konnte Agassi das Finale erreichen, wo er dem alten Rivalen Pete
Sampras allerdings klar unterlegen war. Zwar eroberte Agassi mit dem
Finaleinzug die Weltranglistenspitze, musste diese in der von Sampras
dominierten Hardcourtsaison allerdings wieder abgeben. Doch kurz vor Beginn
der US Open verletzte sich der klare Turnierfavorit Sampras und Agassi
konnte im Finale des Turnieres seinen Landsmann Todd Martin bezwingen. Zum
ersten Mal in seiner Karriere gelangen Agassi damit zwei
Grand-Slam-Turniersiege im Laufe einer Saison. Nachdem Sampras durch seine
Verletzung als Rivale ausgefallen war, konnte Agassi auch die
Weltranglistenspitze relativ sicher bis zum Saisonende verteidigen. Bei der
abschließenden Weltmeisterschaft war Agassi dagegen Sampras im Finale erneut
klar unterlegen. So hatte Agassi die Saison zwar als bester Saisonspieler
beendet, in den fünf Duellen gegen Sampras aber vier Niederlagen hinnehmen
müssen.
Erfolge in Australien (2000–2003)
Agassi begann die Saison 2000 so, wie er die vorhergehende abgeschlossen
hatte, mit großen Erfolgen. Gleich bei den Australian Open im Januar konnte
er im Finale gegen Jewgeni Kafelnikow triumphieren und hatte damit auch vier
Grand-Slam-Finals in Folge erreicht, was zuletzt 1969 Rod Laver gelungen
war, allerdings nicht auf vier unterschiedlichen Bodenbelägen. In Wimbledon
unterlag Agassi dagegen in einem dramatischen Halbfinale dem Australier
Patrick Rafter. Zum Jahresende hatte Agassi sogar die Möglichkeit, wieder
die Saison auf Platz 1 abzuschließen, doch der Finaleinzug beim Masters-Cup
reichte nicht aus. 2001 folgte gleich die Titelverteidigung bei den
Australian Open gegen Arnaud Clément. In einer Neuauflage des Spieles vom
Vorjahr unterlag Agassi in einem ebenso knappen Halbfinale Patrick Rafter in
Wimbledon. In einem sensationellen Viertelfinal-Spiel bei den US Open
unterlag er Pete Sampras (7:6, 6:7, 6:7, 6:7), ohne ein einziges
Aufschlagspiel abzugeben. Auch 2002 spielte Agassi wieder eine starke
Saison, indem er drei Turniere der Masters Series gewann und das Jahr auf
dem zweiten Platz der Weltrangliste beendete. Bei den US-Open kam es zum
letzten Duell Agassi gegen Sampras, und Sampras hatte am Ende wieder die
Oberhand und gewann das Turnier. Ein Jahr später sollte Sampras seine
Karriere beenden, ohne jemals ein weiteres Spiel absolviert zu haben. 2003
folgte für Agassi der dritte Sieg in vier Jahren bei den Australian Open,
diesmal im Finale gegen den Deutschen Rainer Schüttler. Später im Jahr
eroberte Agassi noch einmal Platz 1 der Weltrangliste und hielt diese
Position für weitere 13 Wochen. Am Ende reichte es immerhin noch einmal für
Platz 4 in der Abschlussrangliste.
Die letzten Jahre (seit 2004)
Gute Resultate in der Saison 2004 sorgten dafür, dass Agassi nie aus den Top
10 der Weltrangliste fiel, auch wenn die großen Siege langsam der
Vergangenheit angehörten. In der Saison 2005 kamen immer wieder neue
Gerüchte auf, dass Agassi seine lange und erfolgreiche Karriere nach den
US-Open oder zum Jahresende beenden würde, die sich jedoch nicht
bestätigten. Nachdem er einen Großteil der Saison durch Verletzungen
beeinträchtigt wurde, gelang ihm ein Comeback mit dem 60. Turniersieg seiner
Karriere in Los Angeles und einem Finaleinzug in Montreal. Durch diese
Erfolge zählte Agassi zum weiteren Favoritenkreis der US Open 2005 und wurde
den Erwartungen mit der Finalteilnahme gerecht. Dabei brachte er Roger
Federer zwar in Bedrängnis, musste sich aber schließlich mit 3:6, 6:2, 6:7
und 1:6 geschlagen geben. Die Saison beendete Agassi auf Platz 7, nachdem er
beim Tennis Masters Cup seine Teilnahme nach einem gespielten Spiel aufgrund
einer Verletzung zurückziehen musste. Bei seiner letzten Teilnahme in
Wimbledon 2006 erreichte Agassi mit Siegen über Boris Pashanski und Andreas
Seppi die dritte Runde. Dort unterlag er dem Spanier Rafael Nadal in drei
Sätzen und wurde anschließend vom Publikum gefeiert.
Am 24. Juni 2006 gab Agassi gegenüber der Presse bekannt, dass er seine
Karriere nach den diesjährigen US Open beenden wird. Nach hart erkämpften
Siegen über Andrei Pavel und Marcos Baghdatis verlor er dort am 3. September
2006 nach 3:03 Stunden in der dritten Runde gegen den deutschen
Qualifikanten Benjamin Becker in vier Sätzen (5:7, 7:6, 4:6, 5:7) und
beendete daraufhin unter stehenden Ovationen des Publikums und mit Tränen in
den Augen seine mehr als zwei Jahrzehnte andauernde Karriere als
Tennisprofi.
Davis Cup
Agassi spielte zwischen 1988 und 2005 36 Mal im Davis-Cup-Team der USA mit
einer Bilanz von 30:6 Siegen.
Im Kader der USA stand er zudem bei den Davis-Cup-Triumphen 1990 und 1992,
wobei das Davis-Cup-Team 1992 mit den Spielern Pete Sampras, Jim Courier,
Andre Agassi und John McEnroe als das beste aller Zeiten gilt. 2005 musste
Agassi vor heimischem Publikum eine bittere Niederlage gegen Ivan Ljubicic
hinnehmen, da diese das Erstrunden-Aus der USA gegen Kroatien bedeutete.
Persönliches
Von 1997 bis 1999 war Agassi mit der
Schauspielerin Brooke Shields verheiratet. Seit Oktober 2001 ist er mit
Steffi Graf verheiratet. Sie haben zwei Kinder, Jaden Gil (*26. Oktober
2001) und Jaz Elle (*3. Oktober 2003).
Erfolge
Insgesamt errang Agassi in seiner Laufbahn
acht Grand-Slam-Titel, 60 Turniersiege und drei Mal den Davis Cup
___________________________________________________________________
Dieser Artikel
basiert auf dem Artikel Andre Agassi aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia und steht
unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Artikel
Andre Agassi. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand: 19. Dezember 2007, 15:16 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Andre_Agassi&oldid=40238531
(Abgerufen: 13. Februar 2008, 20:30 UTC)
|
|