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Frank-Michael „Potti“ Wahl (*
24. August 1956 in Rostock) ist ein ehemaliger Handballspieler und Trainer.
Anfangs begann Wahl als Schwimmer. Er wurde DDR-Jugendmeister über 100m
Delphin und mehrfacher Spartakiadensieger. Als er später zum Handballsport
wechselte, wurde ihm der Spitzname „Potti“, eine Ableitung von Pott(wahl),
verpasst.
Er spielte in der DDR-Oberliga für den SC Empor Rostock, mit dem er drei
DDR-Meisterschaften und sieben DHV-Pokale gewann. Zudem gewann er 1982
zusammen mit Empor Rostock den Europapokal der Pokalsieger und die
Vereins-Europameisterschaft. 1990 wechselte er zum damaligen Zweitligisten
SG VfL/BHW Hameln, mit dem er ein Jahr später in die Handball-Bundesliga
aufstieg. Im Juni 1993 beendete er seine aktive Laufbahn. Im Rahmen seines
Abschiedsspieles zwischen dem VfL Hameln und der deutschen Auswahl wurde er
zum ersten Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft ernannt.
Insgesamt bestritt er 344 Länderspiele (davon 313 für die
DDR-Nationalmannschaft) und erzielte dabei 1412 Tore. Er ist damit der
Rekordtorschütze im Handball. Für die deutsche Nationalmannschaft spielte er
nach der Wende 31 weitere Länderspiele und erzielte dabei 74 Tore. Seine
größten Erfolge feierte er mit der DDR-Nationalmannschaft, als er neben den
dritten Plätzen bei den Weltmeisterschaften 1978 und 1986 auch 1980 bei den
Olympischen Sommerspielen in Moskau Olympiasieger wurde.
Nach seiner aktiven Laufbahn war er unter anderem Trainer des VfL Hameln.
Zuletzt stand der in Hessisch-Oldendorf lebende Wahl beim Oberligaclub HF
Springe unter Vertrag, wo auch sein Sohn Gordon Wahl spielte. Nach dem
Rausschmiss seines Sohnes und sportlichem Misserfolg wurde Wahl nach dessen
Rundumschlag im Deister Anzeiger von der Mannschaft kurz vor Weihnachten
2007 das Vertrauen entzogen.
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Frank-Michael Wahl. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand: 29. Dezember 2007, 11:21 UTC. URL:
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(Abgerufen: 15. Februar 2008, 14:53 UTC)
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